24. Oktober 2026
Wer nach dem Oktober-Update von Windows 11 einen freigegebenen Bürodrucker einrichten will, könnte auf ein Problem stoßen. Außerdem geht es heute um gefälschte Kalendereinladungen und mögliche künftige EU-Regeln für Internetanschlüsse.
Nach dem kumulativen Update KB5127648 vom 13. Oktober 2026 berichten Nutzer von Problemen beim Einrichten von Druckern, die über einen Windows Server freigegeben sind. Unter Windows 11 funktioniert der Weg über „Gerät hinzufügen“ in den Einstellungen offenbar nicht mehr; ein Bericht nennt dabei den Fehler 87. Das manuelle Hinzufügen über die Verzeichnissuche oder den Freigabepfad klappt laut den Berichten weiterhin.
Als mögliche Ursache nennt der Blog eine Änderung am Umgang mit NTLMv1 durch das Update. In einem gemeldeten Fall half es, diese Blockierung wieder zurückzunehmen. Das schwächt allerdings die betreffende Sicherheitseinstellung und ist keine gute erste Lösung für den Büroalltag.
Was heißt das für Sie? Bereits eingerichtete Drucker sind nach den vorliegenden Berichten nicht das Problem. Falls Sie einen freigegebenen Drucker neu einrichten und „Gerät hinzufügen“ scheitert, versuchen Sie die manuelle Option. Ändern Sie Sicherheitseinstellungen nicht auf Verdacht; lassen Sie die Ursache bei Bedarf prüfen.
Quelle: Born's Tech and Windows World
Check Point Research beobachtet mehrere Phishing-Kampagnen mit gefälschten Besprechungseinladungen. Die Angreifer verschicken unter anderem gültige Kalenderdateien als .ics-Anhang oder setzen Links in Einladungen. Ziel sind Microsoft-Anmeldedaten: Ein Link führt zu einer Seite, die wie eine Microsoft-Anmeldung aussieht. Seit dem 25. September 2026 identifizierten Check-Point-Systeme unter E-Mails ihrer Kunden mehr als 302.386 unterschiedliche Phishing-Nachrichten an über 40.000 Organisationen.
Was heißt das für Sie? Eine Kalendereinladung ist nicht automatisch vertrauenswürdig, nur weil sie sich im Kalender öffnen lässt. Prüfen Sie bei unerwarteten Terminen Absender und Anlass, bevor Sie einem Link folgen. Fordert eine verlinkte Seite Ihre Microsoft-Zugangsdaten, klären Sie die Einladung zunächst über einen anderen, bekannten Kontaktweg ab.
Quelle: Born's Tech and Windows World
Das EU-Parlament hat eine eigene Verhandlungsposition zum Digital Networks Act abgesteckt. Dabei geht es laut heise online auch um Regeln für Glasfaser und die Abschaltung von Kupferleitungen. Die Verhandlungen laufen noch; aus der Meldung ergibt sich keine bereits beschlossene Änderung für bestehende Anschlüsse.
Was heißt das für Sie? Wenn Ihr Betrieb einen Internetanschluss über Kupfer nutzt oder einen Glasfaseranschluss plant, ist das Thema langfristig relevant. Wegen dieser Parlamentsposition müssen Sie jetzt aber weder einen Anschluss wechseln noch einen Vertrag anpassen. Kein unmittelbarer Handlungsbedarf.
Quelle: heise online
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#Windows 11 #Drucker #Phishing #Internetanschluss