25. Oktober 2026
Warnungen beim Überweisen sollen vor Fehlern schützen – laut Verbraucherzentrale tun sie das derzeit nicht zuverlässig. Außerdem geht es um gemeldete Windows-11-Probleme, einen beendeten Office-Alternativtest und Betrugsrisiken bei Reisebuchungen.
Seit dem 9. Oktober 2025 müssen Banken bei SEPA-Überweisungen prüfen, ob Empfängername und IBAN zusammenpassen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert die Umsetzung: Schon ein fehlender zweiter Vorname oder abweichende Sonderzeichen können Warnungen auslösen. In seiner Untersuchung bewerten 91 Prozent der Online-Banking-Nutzenden die Prüfung grundsätzlich positiv, 27 Prozent halten die derzeitige Umsetzung jedoch für schlecht. Häufige Warnungen können dazu führen, dass Nutzende sie ignorieren.
Was heißt das für Sie? Klicken Sie eine Warnung bei einer Lieferantenrechnung nicht routinemäßig weg. Prüfen Sie Name und IBAN anhand Ihrer Unterlagen; bleibt die Abweichung unklar, klären Sie die Bankverbindung mit dem Empfänger, bevor Sie überweisen. Die Meldung allein sagt Ihnen nicht zuverlässig, welcher Eintrag abweicht.
Quelle: Born’s Tech and Windows World
Born berichtet über mehrere Beobachtungen rund um Windows 11. Auf manchen Geräten war die Schrift in Outlook und anderen Anwendungen pixelig; bei den betroffenen Rechnern war ClearType deaktiviert und schaltete sich nach Neustarts erneut ab. Ein IT-Verantwortlicher meldete zudem, dass sich bei einzelnen Lenovo-Notebooks das Tastaturlayout nach Neustarts auf Englisch stellte. In einem weiteren Firmennetz erschien auf drei von fünf Windows-11-26H2-Rechnern nach Update KB5127648 beim Herunterfahren eine Warnung vor angeblich noch angemeldeten Personen, ohne dass die IT zusätzliche Anmeldungen fand. Eine Beobachtung zu einem Edge-Fenster für Passwortübertragungen ließ sich nicht reproduzieren. Das sind Einzelberichte, keine bestätigte allgemeine Störung.
Was heißt das für Sie? Wenn Outlook-Schrift plötzlich pixelig aussieht, lassen Sie die ClearType-Einstellung prüfen. Bei unerwarteten Warnungen vor dem Herunterfahren sichern Sie offene Arbeit, statt die Meldung ungeprüft zu übergehen. Ohne solche Symptome besteht aus diesen Berichten kein konkreter Handlungsbedarf.
Quelle: Born’s Tech and Windows World
Golem.de meldet, dass Dänemark einen Test mit Collabora beendet hat und Microsoft Office nicht ablöst. Weitere Gründe oder Ergebnisse gehen aus dem hier verfügbaren Artikeltext nicht hervor.
Was heißt das für Sie? Wenn Sie Microsoft Office nutzen, ergibt sich daraus kein Handlungsbedarf. Für eine eigene Entscheidung über Office-Alternativen liefert die Meldung allein zu wenig Informationen.
Quelle: Golem.de
Die EU-Kommission hat am 21. Oktober 2026 ein förmliches Prüfverfahren gegen Booking.com eingeleitet. Sie untersucht unter anderem Risiken durch gefälschte oder vorschriftswidrige Unterkünfte sowie Phishing unter Ausnutzung von Buchungs- und Gästedaten. Geprüft wird auch, ob bezahlte Platzierungen ausreichend als Werbung erkennbar sind. Ein Verstoß steht damit noch nicht fest.
Was heißt das für Sie? Wenn Sie Geschäftsreisen über Buchungsportale organisieren, behandeln Sie nachträgliche Nachrichten mit der Aufforderung, Kreditkartendaten zur Buchungsbestätigung einzugeben, mit besonderer Vorsicht. Auch ein Angebot auf einer bekannten Plattform ist nicht automatisch geprüft.
Quelle: Born’s Tech and Windows World
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