22. Oktober 2026
FritzOS 8.50 ist für zwei weitere Fritzbox-Modelle verfügbar. Außerdem wichtig für Betriebe: GoDaddy widerruft zahlreiche Website-Zertifikate, und Microsoft bestätigt ein Startproblem bei Edge 155.
Die Fritzbox 7530 AX und die Fritzbox 5690 haben das finale FritzOS 8.50 erhalten. Damit steht die Version laut heise online inzwischen für vier Fritzboxen bereit. Für die 7530 AX enthält das Update eine modellspezifische Firmware-Komponente.
Was heißt das für Sie? Wenn eines der beiden Modelle Ihren Internetanschluss versorgt, können Sie in der Fritzbox-Oberfläche prüfen, ob FritzOS 8.50 als Update angeboten wird. Planen Sie die Installation so, dass eine mögliche Unterbrechung des Internetzugangs den Betrieb nicht stört. Für andere Modelle lässt sich aus dieser Meldung kein Update-Termin ableiten.
Quelle: heise online
GoDaddy muss 404.607 Zertifikate zurückziehen, weil sie nicht der zugehörigen Dokumentation entsprechen. Zum Anbieter gehören auch Unternehmen wie Host Europe und DomainFactory. Ein widerrufenes Zertifikat kann beim Aufruf einer betroffenen Website zu Browserwarnungen führen.
Was heißt das für Sie? Betreiben Sie eine Website oder einen anderen Dienst mit einem Zertifikat aus diesem Umfeld, lassen Sie beim Hoster prüfen, ob Ihr Zertifikat betroffen ist und ersetzt werden muss. Die Zahl der Widerrufe bedeutet nicht, dass jede dort gehostete Website betroffen ist. Falls bereits eine Zertifikatswarnung erscheint, sollte die Ursache geprüft werden, statt Besucher zum Übergehen der Warnung aufzufordern.
Quelle: heise online
Microsoft bestätigt ein Problem in Unternehmensumgebungen: Nach dem Upgrade auf die stabile Version 155 kann Edge bei manchen Nutzern nicht mehr starten. Der Fehler kann nach einem Update oder Neustart auftreten und betrifft vorhandene Browserprofile. Laut Borns IT- und Windows-Blog hat Microsoft eine serverseitige Änderung zurückgenommen, um weitere Fälle zu verhindern; eine clientseitige Lösung wird noch geprüft.
Was heißt das für Sie? Startet Edge nach dem Update nicht mehr, melden Sie das Ihrer IT-Betreuung. Für betroffene Geräte beschreibt die Quelle einen Workaround für Administratoren: Sie können eine geplante Update-Neustartaufgabe deaktivieren und Inhalte eines bestimmten Profilordners mit Ausnahme der Datei „Primary Account“ entfernen. Ohne Startproblem besteht kein Anlass, Browserprofile vorsorglich zu verändern.
Quelle: Borns IT- und Windows-Blog
Microsoft hat neue OneDrive-Funktionen vorgestellt. Dazu gehören das Öffnen und gemeinsame Bearbeiten von HTML- und Markdown-Dateien sowie „Hero Links“: Bei ihnen lassen sich Zugriffsrechte nachträglich ändern, ohne einen neuen Link zu erstellen. Für diese Links sollen Administratoren künftig ein Ablaufdatum per Richtlinie festlegen können. Eine Kommandozeile für OneDrive befindet sich noch in einem geschlossenen Vorabtest.
Was heißt das für Sie? Wer Dateien in Microsoft 365 teilt, kann besonders die angekündigten Änderungen an Freigabelinks im Blick behalten. Eine sofortige Umstellung ist nicht nötig. Welche der vorgestellten Funktionen für Privatkunden verfügbar sein werden und welche Lizenzen die Copilot-Funktionen benötigen, ist laut Dr. Windows noch offen.
Quelle: Dr. Windows
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